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Die Geschichte des Geldes

Wie alles begann – Geld in der Zeit vor Christi Geburt

um 635 v. Chr.
In Lydien (Kleinasien) werden die ersten richtigen Münzen geprägt, sie bestehen aus Elektrum (von griechisch ήλεκτρον ḗlektron, deutsch „Bernstein“), einer natürlichen Gold-Silber-Legierung.

600 – 300 v. Chr.
In China werden runde Metallmünzen erfunden.

590 v. Chr.
Schnell verbreitet sich der Gebrauch von Münzen nach Griechenland. Zuvor benutzten die Athener Eisenstifte als Geld. Der Durchbruch der Geldzähltechnik in Europa zeichnet sich ab.

550 v. Chr.
Unter der Herrschaft von Croesus stellen die Lydier Münzen aus reinem Metall statt aus Elektrum her.

Von der Vertreibung aus dem Tempel bis 1000 n. Chr.

30
Jesus vertreibt die Geldwechsler aus dem Tempel in Jerusalem. Die Geldzähltechniker bleiben verschont.

270
Der Silberanteil der römischen Münzen ist binnen 20 Jahren von 40 % auf 4 % gefallen. Die ersten Vorläufer einer Legierungsprüfung – menschliche Eckzähne dienen als Sensoren – werden entwickelt.

295
Kaiser Diokletian führt die Silbermünze ein. Diese Münze besitzt das gleiche Gewicht und den gleichen Tauschwert wie der historische Denar des 1. und 2. Jahrhunderts. Über erste Münzwechselgeräte wird nachgedacht.

306 – 337
Kaiser Konstantin gibt eine neue Goldmünze heraus, den Solidus, der für 700 Jahre im Oströmischen Reich unverändert in Gewicht und Reinheit hergestellt wird. Für die Armen gibt es weiterhin minderwertige Silber- und Kupfermünzen – einer hochgradig inflationäre Währung:
307: 1 Pfund Gold ist 100.000 Denare wert.
324: 1 Pfund Gold ist 300.000 Denare wert.

410
Rom fällt an die Westgoten, der Geldhandel wird bis zur Zeit der Kreuzzüge eingestellt. Die Geldbearbeitung erlebt mangels Geld in der Folge keine Blütezeit.

800
Die Silbermünzen von Karl dem Grossen dienen in den folgenden 500 Jahren allen westlichen Münzprägungen als Vorbild.

806 – 832
Unter Kaiser Hien Tsung wird aufgrund ernsthaftem Kupfermangel Papiergeld entwickelt.

Geld im 2. Jahrtausend

1095 – 1270
Die Kreuzzüge verschlingen Unsummen, zur Finanzierung wird der Geldhandel in Westeuropa wieder eingeführt.

um 1240
Verschiedene italienische Staaten geben unter dem Einfluss der byzantinischen und arabischen Münzprägung Goldmünzen heraus. Die in Florenz geprägte Goldmünze wird in vielen Teilen Europas nachgeahmt.

um 1280
Marco Polo reist nach China. Europa erfährt aus seinem Reisebericht von der Existenz von Papiergeld. Das Signal für die Entwickler von frühen Banknotenzählern?

1403
In Florenz wird das zunehmende Interesse an Darlehen durch Gesetz geregelt.

1440
Gutenberg erfindet die moderne Druckerpresse.

1453
Leonardo da Vinci: Unter seinen Zeichnungen finden sich Entwürfe für eine durch Wasser betriebene Münzdruckpresse.

1455
China gibt nach 500 Jahren das Papiergeld auf. Belege, nach denen unausgereifte Notenzähltechnik zur Aufgabe führte, liegen nicht vor.

1540 – 1640
Europa einschließlich England erlebt eine lange Zeit der Inflation, zum Teil aufgrund des hohen Gold- und Silberzuflusses aus den spanischen Kolonien.

1619
In Virginia wird Tabak für die nächsten 200 Jahre als Zahlungsmittel eingeführt. Über den Einsatz von Tabakblätterzähl- und Prüfgeräten ist nichts überliefert.

um 1650
Einige britische Goldschmiede entwickeln sich zu Bankiers, indem sie mit in- und ausländischen Münzen handeln und ihre Safes zur Hinterlegung von Wertsachen vermieten.

1637
In Massachusetts wird Wampum gesetzliches Zahlungsmittel. Wampum ist eine Muschelart, die von den Indianern als Zahlungsmittel verwendet wird. Falschmuscheln müssen nach wie vor von Hand aussortiert werden.

1645
Die Münzstätte in Paris wird voll mechanisiert und beginnt mit der Herstellung von ausgewalzten Münzen – die Ära des Münzenhämmerns ist fürs erste vorüber. Folge: höhere Produktivität und erschwertes Fälschen.

1705
John Law veröffentlicht „Money and Trade Considered“, in dem er für das Papier- und gegen das Münzgeld plädiert. In England verkannt, werden seine Ideen in Frankreich umgesetzt. Aus seiner Laws Bank entsteht später die Banque Royale.

1765
Friedrich der Grosse gründet die Königliche Giro- und Darlehensbank, später wird daraus die Bank von Preussen und noch später die Reichsbank.

1766
Benjamin Franklin gelingt es nicht, das britische Parlament zur Einführung von Papiergeld in Amerika zu überreden. Vermutlich ein schwarzer Tag für die Hersteller von Banknotenzählern.

1776
Adam Smith verteidigt in seinem Werk „Untersuchungen über die Ursachen und die Natur des Nationalreichtums“ das Papiergeld.

1862
US-Legal Tender Act: Das Schatzamt der USA gibt Banknoten heraus, die nicht in Gold oder Silbermünzen umgetauscht werden können, aber als gesetzliches Zahlungsmittel dienen.

1899
Gründung der Neue Geldzählmaschinengesellschaft (spätere NGZ) durch Erwin Vogt. Erste Aufträge folgen bald.

1911
NGZ – Geldzählmaschine um 1911 Die Neue Geldzählmaschinengesellschaft erhält bei der Weltausstellung in Turin eine Goldmedaille für die automatische Geldzähl- und Geldrollmaschine „Batdorf“.

1913
NGZ – Einrollmaschine um 1913 Die Zeitschrift „Welt und Wissen“ stellt neben einer Geldzählmaschine auch eine Einrollmaschine der NGZ vor, die neben Geld auch andere „kreisrunde Gegenstände, vor allem Tabletten der pharmazeutischen Branche und der Zuckerindustrie“ verpackt.

1922 – 1923
Hyperinflation in Deutschland

1925
Die Neue Geldzählmaschinengesellschaft residiert jetzt in der Luisenstraße in Berlin-Mitte.

1929
Weltweiter Börsencrash

1945
Wiederaufnahme der Fertigung in den alten Betriebsräumen durch Hans Brose.

1948
Einführung der Deutschen Mark (DM) als neues Zahlungsmittel.

1964
NGZ bringt die erste elektronische Sortiermaschine auf den Markt.

1972
Die NGZ beginnt mit dem Aufbau eines bundesweit flächendeckenden Service- und Vertriebsnetzes.

1978
Das erste Geldbearbeitungssystem der NGZ sorgt für Furore.

1985
Die erste Folienverpackungsanlage für Münzrollen kommt auf den Markt – entwickelt von der NGZ.

1990
Die DDR tritt dem deutschen Währungsraum bei. NGZ-Technik spielt eine Schlüsselrolle bei der Ausstattung von Banken in den neuen Bundesländern.

1993
Gründung der englischen Tochtergesellschaft NGZ UK Ltd. in Milton Keynes.

1995
Gründung der französischen Vertriebsgesellschaft NGZ Laurel in Paris.

1996
Die NGZ stellt unter großem Medienecho ein Gerät zur Auszahlung von Sozialhilfe vor.

1998
Die NGZ liefert das 25.000ste seit 1972 hergestellte bzw. vertriebene Geldbearbeitungsgerät aus.

1999
NGZ führt mit dem Gerät NGZ 6000 die Dreifach-Prüfung (Abmessungen, Legierung und Münzbild) bei der Münzzähltechnik ein.

2000
Die Bundesbank stellt auf das Münzprüfsystem NGZ 6000 um.

… ab 2001

2003
Die NGZ-Einsatzsteuerung wird zentralisiert und sorgt für kürzere Zugriffszeiten

2004
Mit der NGZ K-500 startet NGZ in die Produktklasse Banknotenbearbeitungsgeräte

2006
Neuaufbau der Abteilung für Qualitäts- und Servicemanagement

2009
Seit der Markteinführung in 2006 werden über 3000 Geräte des Banknotenzählers NGZ J-795 in Deutschland installiert.

2011
NGZ J-795 jetzt mit über 5000 verkauften Geräten am Markt.
Einführung der NGZ Newton-Serie.

2013
NGZ Newton V und F bestimmen mit kompakter Bauform und cleveren Funktionen den Trend zum Banknotenzähler mit Rejektfach.

2015
Erste erfolgreiche Installationen des innovativen Münzcontainer- Konzepts C31.

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